DISKUSSIONSVERANSTALTUNG „Innocence of Muslims“

Geschrieben von Stadtkewitz am in Allgemein, Pressemitteilungen, Veranstaltungen

Erneut gehen tausende Muslime weltweit auf die Straße, greifen Botschaften an, töten Unschuldige, verbrennen Fahnen. Der Vorgang erinnert an die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in Dänemark vor sieben Jahren. Mehr als 100 Unschuldige bezahlten diesen Hass eines wütenden Mobs in vielen islamischen Ländern mit ihrem Leben. Auch die Aufregung über diesen Film hat bereits Todesopfer gefordert – wie viele es sein werden, weiß heute niemand.

Wo aber kommt dieser Hass her und was bringt diese Menschen zu dieser Brutalität? Und warum reagieren Politiker und Medien stets gleich? Denn wie schon nach der Veröffentlichung der Dänemark-Karikaturen,  wird von „Schuld“ oder „Mitschuld“ der westlichen Welt gesprochen. Es wird darüber diskutiert, die Meinungs- und Kunstfreiheit aus Rücksicht auf diesem Mob einzuschränken. Natürlich ist Freiheit nicht unbeschränkt, aber kann es etwas geben, das auch nur einen einzigen Verletzten rechtfertigt? Wir meinen NEIN und schauen deshalb genauer hin:

Was hat es auf sich mit diesem Film? Die einen reden von abscheulicher Geschmacklosigkeit, von unzulässiger Provokation, die anderen fordern ein Verbot.

Aber ist vielleicht das, was in dem Film gezeigt wird, viel harmloser als die Wirklichkeit? Sind der Islam und seine Quellen, wie Koran und zahlreiche Hadithen, viel brutaler und grausamer, als die im Film thematisierten Szenen? Oder ist der Film tatsächlich nur eine „geschmacklose Provokation“?

Dem wollen wir auf dem Grund gehen. Deshalb haben wir uns entschlossen, Ende Oktober, Anfang November eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Film in Berlin durchzuführen. Wir wollen diesen Film zeigen, genau unter die Lupe nehmen und über den Inhalt ausführlich und vor allem sachlich diskutieren.

Hierzu wollen wir unsere Kontakte in die USA nutzen, um den Produzenten, den US-Amerikaner Nakoula Besseley Nakoula, nach Deutschland einzuladen. Mit ihm und Vertretern großer islamischer Verbände, einem Wissenschaftler und Medienvertretern wollen wir über diesen Film reden.

Der Marburger Wissenschaftler Prof. Armin Geus hat heute seine Bereitschaft erklärt, an der geplanten Veranstaltung teilzunehmen. Prof. Armin Geus hat sich als Wissenschaftler über viele Jahre mit der historischen Figur des Propheten Mohammed befasst und seine Ergebnisse in einem 219-seitigem Essay „Die Krankheiten des Propheten“ (ISBN: 978-3-9411365-15-5) niedergeschrieben.

Nach seiner Zusage haben wir Einladungen an:

-         Aiman A. Mayzek – Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland

-         Prof. Dr. Ali Dere – Vorstand der DITIB

-         Ali Demirezen – Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ)

-         Samir Falah – Islamische Gemeinschaft in Deutschland

-         Lamya Kaddor – Vorsitzende liberal-islamischer Bund

versandt. Weitere Einladungen folgen in den nächsten Tagen.

Wir appellieren an die Vertreter islamischer Verbände, die Chance zum Dialog zu nutzen und gleichzeitig gemeinsam auf Muslime einzuwirken, auf gewalttätige Aktivitäten zu verzichten.

Es muss möglich sein, völlig gewaltfrei, unterschiedliche Ansichten zu diskutieren.

Den genauen Zeitpunkt und Veranstaltungsort geben wir in wenigen Tagen nach der Zusage des Produzenten bekannt. Jedoch können Sie bereits heute Ihr Interesse an dieser Veranstaltung bekunden. >>>[Zur Anmeldung]

DIE FREIHEIT

Rene Stadtkewitz
Bundesvorsitzender

Yorck-Alexander Mayer
Generalsekretär

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